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Die Geschichte des Gospelchores Outta Limits
Von Gottfried Abrath

Erste Schritte

Ich weiß nicht mehr genau, ob wir noch einige Male als Quartett zusammenkamen oder gleich schon vermehrten, jedenfalls trafen wir uns Woche für Woche unverdrossen, dann wohl in wechselnder Besetzung. Die ersten Fotos zeigen eine Mischung aus Café-Leuten und schon immer singebegeisterten Pfadfindern mit Klampfe. Die Lagefeuermusikphase mag sich dann insbesondere im Sommer 1995 stark ausgeprägt haben, denn später pflegte der Chorleiter darauf anzuspielen.

Im Café International gab es dann auch die ersten Auftritte, so bei der Aufnahme der Mitsängerin Silvana Cambiolo in die Evangelische Kirche.

Auf verhältnismäßig großer Bühne gastierte der Chor dann beim Gemeindefest im Großen Saal der Gemeinde, acht SängerInnen, drei mit Pfadfindertuch, fünf junge Frauen, vier (z.T. sehr junge) Männer, hübsch gemischt und inspiriert vom Hamburger Kirchentag, von Backary keine Spur.

Bald schon aber bahnte sich der Kontakt zu einem wohltönendem Männerchor aus Kongo/Zaire an mit dem schier unbehaltbaren Namen „Bamemi Santa Ya Yesu“. Mit dessen Hilfe hofften wir, die nächsten Schritte zu gehen und womöglich richtig aufzutreten, ein zunächst verwegener Gedanke. Hatten wir doch anfangs betont, wir würden doch eigentlich mehr aus lauter Lust und Freude am Singen zusammenkommen.

Unser Domizil blieb lange Zeit der mit Sofas bestückte Café-Raum, wo auch ein Klavier zum Abstimmen der Töne herumstand. Es bürgerte sich ein, zunächst eine Tasse Tee zu trinken (Café Gewohnheiten) und dann nach ca. einer halben Stunde mal was zu singen. Eine interessierte Hauptschullehrerin verließ uns verschreckt nach einmaligem Besuch. Wir hatten bewusst auf jegliche Leitung verzichtet, nach dem Motto es wird sich schon selbst leiten. Und irgendwie hat es ja auch Spaß gemacht. Wir sangen inzwischen Lieder über Freedom und mutterlose Kinder (genau das!) und das unvergessliche Leila, la leila lei aus dem Jiddischen Bereich. Zu fortgeschrittener Stunde wurde es auch schon mal politisch. Da stiegen Partisanen im Geist empor und andere großen Vorbilder von 1968.