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Die Geschichte des Gospelchores Outta Limits
Von Gottfried Abrath

2000 bis 2003

Die Konzerte ab 2000 sind von musikalisch immer ausgereifteren und Höhenflüge nicht scheuenden Beiträgen geprägt: „Hail holy Queen“ (2000), „Bohemian Rhapsody“ (2001) und „Somebody to love“ (2002) wurden wie große Meilensteine mit großer Begeisterung bewältigt. Aber auch viele kleinere Stücke, persönlich interpretierte Solos und sogar alte Camellen wie "Joshua" brachten Schwung und Freude in den Kirchraum. Zum ersten Mal wurde 2002 in einer Pause auch eine köstliche Erfrischung gereicht. Und die Kirche war so voll wie Weihnachten.

Die ganze Geschichte des Chores zeigt eine große Entwicklung, bunte Vielfalt und Bewegung, allerdings nicht in choreografischer Hinsicht. Auf zahlreichen interessan-ten Bildern und alten Adressenlisten konnten über 60 Personen identifiziert werden. Vermutlich waren noch viel mehr nur mal kurz dabei. Immerhin hat ein halbes Dutzend die wechselvolle Geschichte seit dem Gründungsjahr begleitet. Nur sehr wenige haben wir bitten müssen, uns wegen Störungen des Betriebsklimas zu verlassen, was für uns eine aufregende Sache war. Anfangs hatte es immer geheißen: "Jede und Jeder ist willkommen! Singt bitte alle mit!" Seit einigen Jahren haben wir eine gewisse Aufnahmeprüfung vorgesehen, um nicht später zu enttäuschen. Besonders stark war der Zudrang immer nach den Konzerten. Dabei hält 2002 mit acht Neuaufnahmen den Rekord. Während wir in den ersten Jahren immer in einer Reihe standen, war es seit 2002 nötig, die dritte Reihe zu eröffnen. 25 bis 30 Leute singen sehr regelmäßig mit.

Wie viele Hochzeiten, Geburtstage, Kirchenfeste haben wir gefeiert! Aus gegebenem Anlass gab es auch schon mal Selbstgedichtetes. Ein nettes Geschenk.

Neben Jubelklängen und reinster Harmonie gab es immer wieder auch haarige Septimen und schrille Töne, dummer- oder natürlicherweise auch jede Menge Lästerei, Stammtischgelaber und Hintenrumgerede. Typisch für den Chor (ist das sonst auch so?) war immer wieder die Unfähigkeit, etwas zu diskutieren. Die Einigkeit fand sich beim Singen aber immer wieder ein. Vielleicht sollten wir singend diskutieren? Die jahrelange Suche nach einem Namen musste jedenfalls diktatorisch beendet werden mit dem nicht zu übertreffenden Hinweis, man sei für alles offen, eben outtalimit.

Keine Frage, der Spaß überwog trotz auch aller Anstrengung und dem Lernen von tausend Texten. Immer wieder gelang uns ein Hindurcharbeiten durch alle möglichen Schwierigkeiten dank unserer immer kompetenteren und humorvollen Leitung, die seit 2001 wesentlich durch unsren Pianisten Dr. Herrbert Frank beflügelt wurde.

Und schließlich beginnen einen die Songs zu tragen und der Chor spürt den inneren Durchbruch, den gewissen Stolz, vor allem die Freude im Singen, flüsternd, betend, jubilierend, haltlos, begeistert. Wir singen gern.